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Schweißgerät digital tunen

Die Digitalisierung hat den Alltag erfasst. Egal ob Smartphones, Tablets, vernetzte Armbanduhren oder Navigationssysteme – in fast jeden Bereich unseres Lebens hat die Digitalisierung bereits Einzug gehalten. Warum sollte es also beim Schweißen anders sein?

Warum sollte es also beim Schweißen anders sein?

Diese Frage war für uns und die Mitarbeiter von Martens Schweißtechnik der Ausgangspunkt für ein gemeinsames Heldenprojekt.

Die Schweisshelden tunen ein Schweißgerät

Zuerst haben wir nach einem passenden Modell gesucht, das sich für einen Umbau eignet. Dabei sind wir auf ein älteres, potentiometer-gesteuertes Schweißgerät der Marke B-Max MM323 gestoßen, in dessen Steuerung wir ohne Funktionsverlust eingreifen konnten.

Unsere Vorgehensweise

Die Herausforderung bestand darin, die Potentiometer durch digitale Spannungsquellen so zu ersetzen, dass sie über ein LC-Display mit Touchscreen gesteuert werden können. Konkret sollten im Menü unseres Schweißgerätes Parameter wie Schweißstromstärke, Drahtvorschub, Burnback, Postgas, Intervallzeit und Punktzeit beim Punktschweißen als auch die Drahtstärke einstellbar sein. Per Slider und Buttons ließen sich dann die entsprechenden Werte leicht anpassen. Die Verbindung des Touchscreens mit den Spannungsreglern wurde dabei über einen 32Bit-Mikroprozessor mit entsprechender Software hergestellt.

Vom analogen zum digitalen Einstellen

Im ersten Schritt haben wir die vorhandenen durch digital gesteuerte Potentiometer ersetzt. Die Werte konnten wir dann digital in einen Mikroprozessor einspeisen, um Einstellungen vorzunehmen. Nun galt es eine Oberfläche für das Display zu erstellen. Dafür haben wir eine Bedienoberfläche programmiert, die sich per Touch-Interface steuern lässt, und die Ausgabe von Bedienhinweisen auf dem Display implementiert. Auf diese Weise lassen sich die verschiedenen Parameter des Schweißgerätes digital über den Touchscreen steuern.
Damit stand das Grundgerüst. Als nächstes hatten wir uns überlegt, weitere Komfortfunktionen zu integrieren. Besonders praktisch sind zum Beispiel gespeicherte Standardparameter für verschiedene Drahtstärken. Sind diese einmal digital hinterlegt, können sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgerufen werden. Das lästige Einstellen vor dem Schweißen entfällt und spart eine Menge Zeit.

Entwicklung der Hard- und Software

Sämtliche Platinen, Schaltungen und Logiken für die Umwandlung vom analogen zum digitalen Schweißgerät haben wir selbst angefertigt. So konnten wir alles speziell auf unsere Wünsche hin anpassen und gestalten. Auch die Software für den Mikroprozessor und das Interface haben wir selbst gestaltet und programmiert.

Eure Meinung ist gefragt

Was sagt ihr zu unserem Projekt? Was können wir im nächsten Schritt tunen?

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Auf welche Projekte bist Du besonders stolz? Schicke uns Dein Projekt, beim dem Du Dich richtig durchgeboxt hast.
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