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Welches Lötverfahren nutze ich für Kupfer?

Häufig stellt sich die Frage, ob zum Löten von Kupfer das Verfahren des Weich- oder das des Hartlötens verwendet werden soll.

Grundsätzlich kann Kupfer sehr gut Hart- und Weichgelötet werden. Wichtig ist dabei die Zusammensetzung des Kupfers.

Entscheidend für das Lötverfahren ist der Anteil des Sauerstoffes im Kupfer, da dieser über die Brüchigkeit entscheidet. Dies liegt an Wasserstoffbindungen. Bei höheren Temperaturen reagiert der Wasserstoff mit Sauerstoff zu Wasser und es kommt zu sogenannten Wasserstoffversprödungen (umgangssprachlich: Der Wasserstoffkrankheit). Diese Versprödungen lassen Risse sowie hohle Räume entstehen und treten meist beim Hartlöten (Flammhartlöten und Hartlöten mit reduzierten Schutzgasen) auf.

Thermisch und mechanisch hoch beanspruchte Bauteile mit geringem Sauerstoffgehalt werden meist hartgelötet. Für das Hartlöten von Kupfer wird meistens ein Silberlot, ein Kupfer-Phosphorlot oder ein Messinglot verwendet. Beim Weichlöten werden hingegen Zinnhaltige Lote eingesetzt und in besonderen Fällen auch giftige Bleilote.

 
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