Steignaht schweißen

Eine Steignaht ist eine Sonderform des Schweißens, wenn das Werkstück nicht drehbar ist. Wie das Verfahren funktioniert und welche Unterschiede es beim Schweißen mit einer Elektrode und Metall-Aktiv-Gas (MAG) gibt, erfährst Du hier.

Steignaht schweißen mit Elektrode

In unserer 3. Heldenlektion erklärt Hartmut Rhein, wie eine Steignaht geschweißt wird.
Die Steignaht kommt als Sonderform im Elektrodenschweißen zum Einsatz, wenn das Werkstück nicht gedreht werden kann. Da das Schweißen einer Steignaht etwas Fingerfertigkeit erfordert, gibt Hartmut auch in dieser Heldenlektion wieder seine Profi-Tipps weiter. Neben dem richtigen Schweißwinkel und den geeigneten Elektrodentypen erklärt er auch die Technik des „offenen Dreiecks".
Mit dieser Methode, die in der Praxis auch als „Dreieckspendeln" oder „Tannenbaumschweißen" bekannt ist, gelingt Dir eine perfekte Steignaht.

Steignaht schweißen mit MAG

In der 7. Heldenlektion demonstriert Hartmut das Schweißen einer Steignaht anhand des MAG-Schweißverfahrens (Metall-Aktiv-Gas-Schweißen). Die dabei benötigte Schweißposition sowie der richtige Schweißwinkel dürften Dir noch aus der 3. Heldenlektion bekannt sein. Zur Erinnerung: geschweißt wird im so genannten „offenen Dreieck" bei einem Winkel von 80°.
Für perfekte Schweißergebnisse empfiehlt Hartmut außerdem, die Schweißmaschine mit 90 Ampere bei 19,5 Volt zu betreiben.
Wir wünschen Dir viel Erfolg bei Deinem nächsten Schweißprojekt!

 


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