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Flammwärmen

Beschreibung des Verfahrens

Das Flammwärmen ist ein Verfahren zum örtlichen Erwärmen vor der Warmformung, z. B. Biegen von Rohren, Aushalsen von Rohrverteilern, Ausformen von Behälterböden, sowie zum Vor- und Nachwärmen beim Schweißen und Brennschneiden. Für die einzelnen Verfahren eignen sich sowohl normale Schweiß­brenner als auch speziell entwickelte Hochleistungs-Acetylen-Sauerstoff-Brenner LINDOFLAMM® (Sonderbrenner).

Der Einsatz von Sonderbrennern in Verbindung mit Acetylen und Sauerstoff ist vor allem dann zu empfeh­len, wenn die Flamme das Werkstück möglichst schnell und konzentriert anwärmen soll.

Eine Variante des Flammwärmens ist die Verwendung der Acetylen-Druckluft-Flamme, in selteneren Fäl­len auch der Acetylen-Saugluft-Flamme. Die Anwärmung mit Luft-Flammen ist milder als die mit Sauer­stoff-Flammen. Die Flamme kann sehr variabel eingestellt werden, ohne dass Rückzündprobleme auftre­ten. Die Acetylen-Luft-Flamme ist ebenso wie die Acetylen-Sauerstoff-Flamme wesentlich effektiver und im Abgas trockener als entsprechende Propan- oder Erdgasflammen. Anwendungen der Acetylen-Luft­-Flamme sind z. B. das Vorwärmen und Nachwärmen sowie Trocknen zum Schweißen oder das Anwärmen von Kleinteilen zum Verformen.

Vorteile des Verfahrens

  1. Universelles Verfahren
  2. Stromunabhängig
  3. Einfache Gerätetechnik
  4. Leichte Verfügbarkeit der Energie
  5. Mechanisierbar / Automatisierbar
  6. Sehr schnelle kontrollierte lokale Wärmeeinbringung
  7. geringerer Energieaufwand beim Umformen von größeren Materialdicken

Darstellung Flammwärmen

Benötigtes Equipment / Gase