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Plasmaschneiden

Beschreibung des Verfahrens

Plasmaschneiden ist ein Schmelzprozeß, bei welchem der Gasstrahl im Plasmazustand benutzt wird, um das Material zu schmelzen, und es aus der Fuge zu blasen. Die Elektrode befindet sich in einer wasser- oder luftgekühlten Gasdüse im Brenner. Das Plasmagas wird durch die Düse geleitet und wird mit dem Lichtbogen an der Spitze der Düse stark eingeschnürt. Das Gas ist hoch erhitzt und ionisiert. Der so gebildete Plasmastrahl hat eine Temperatur von bis zu 30.000°C und hat eine sehr hohe Geschwindigkeit. Wenn der Plasmastrahl auf das Werkstück auftrifft, findet eine Rekombination statt. Dabei wird Wärme an das Werkstück abgegeben, das Material schmilzt und wird durch das Gas aus der Schnittfuge herausgetrieben.

Es gibt verschiedene Plasmaschneidverfahren, welche nach der Art der Einschnürwirkung unterschieden werden:

  • Konventionelles Plasmaschneiden/Standardplasmaschneiden
  • Plasmaschneiden mit Sekundärmedium
  • Plasmaschneiden mit Sekundärgas
  • Plasmaschneiden mit Sekundärwasser
  • Plasmaschneiden mit Wasserinjektion
  • Plasmaschneiden mit erhöhter Einschnürwirkung

Alle Verfahren funktionieren nach dem gleichen Prinzip, arbeiten aber mit unterschiedlichen Prozessgasen /-stoffen.

Vorteile des Verfahrens

  1. Höhere Schneidgeschwindigkeit als beim Brennschneiden bei dünnen und mittleren Bleckdicken
  2. Geringere Wärmeeinbringung als beim Brennschneiden -> schmalere Wärmeeinflusszone und weniger Verzug des Werkstückes
  3. Es können alle existierenden Metalle plasmageschnitten werden
  4. Einfache Automatisierung möglich
  5. Keine Bedingungen an die Metalloberfläche, Rost und Primern beschichtete Metalle können geschnitten werden

Darstellung Brennschneiden

Benötigtes Equipment / Gase

Luft:

  • trocken, schmutz-, öl- und wasserfrei
  • max. Partikelgröße: 0,1 µm, Klasse 1
  • max. Restölgehalt: 0,1 mg/m², Klasse 2
  • max. Taupunkt: + 3°C, Klasse 4