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Schweißposition 1
Schweißposition PICTO
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Fülldraht

Fülldrähte werden beim Schutzgasschweißen eingesetzt und können als Alternative zum normalen Massivdraht verwendet werden. Sie bestehen aus einem metallischen Mantel, der mit Pulver gefüllt ist. Im Vergleich zu herkömmlichem Zusatzwerkstoff zeichnen sie sich durch spezielle Zusätze wie Gasbildner, Lichtbogen-Stabilisatoren oder auch Legierungszusätze aus. Im Folgenden erklären wir die Unterschiede und Einsatzgebiete von Fülldrähten.

Vor- und Nachteile von Fülldraht

Durch die zusätzliche Pulverfüllung lassen sich besonders feine und beständige Schweißnähte produzieren. So neigen Fülldrähte selbst unter Einsatz von Kohlendioxid als Schutzgas kaum zu Spritzeffekten. Die hohe Abschmelzleistung sowie die damit einhergehende verringerte Schweißzeit amortisiert die höheren Anschaffungskosten des Fülldrahtes schnell. Die chemischen Eigenschaften garantieren ein sauberes und haltbares Ergebnis mit Riß- und Porensicherheit. Das Schweißen mit Fülldraht ist unempfindlich gegen Bindefehler.

Nachteile ergeben sich dadurch, dass der Lichtbogen beim Schweißen mit selbstschützendem Fülldraht unbeständiger ist. Anders als beim Schweißen mit Massivdraht ist der Einsatz einer Lichtbogensensorik nicht möglich. Dies liegt unter anderem an der Art der Tropfenablösung. Durch den unbeständigen Lichtbogen ist für das Schweißen mit Fülldraht ein hoher Grad an Erfahrung notwendig, um eine saubere Schweißnaht zu erzeugen.

Gasgeschützte Fülldrähte & Selbstschützende Fülldrähte

Fülldrähte werden nach ihren Eigenschaften und ihrer Zusammensetzung unterschieden. Ein erste grobe Unterteilung kann zwischen gasgeschützten und selbstschützenden Fülldrähten vorgenommen werden.

Gasgeschützte Fülldrähte erfordern wie beim klassischen Schutzgasschweißen ein Gas, um die Schweißstelle vor Lufteinflüssen und drohender Korrosion zu schützen. Selbstschützende Fülldrähte bilden durch zugesetzte Gasbildner beim Schweißvorgang dagegen ein Gas, das über der Schweißstelle eine eigene Schutzhülle vor atmosphärischen Einflüssen bildet.

Selbstschützender Fülldraht macht den Transport und Anschluss von zusätzlichem Schutzgas überflüssig. Da die Bildung des Schutzgases nicht ungefährlich ist, gibt es in Deutschland jedoch kaum Zulassungen. Zur Anwendung kommt dieser Draht nur in äußerst seltenen Fällen bei Außenarbeiten.

Der gasgeschützte Fülldraht enthält keine gasbildenden Komponenten, sondern lediglich Lichtbogen-Stabilisatoren und Legierungszusätze. Innerhalb der gasgeschützten Fülldrähte unterscheidet man zusätzlich:

  • Rutilfülldraht
  • basischen Fülldraht
  • Metallpulver Fülldraht

Rutilfülldraht

Das Schweißen mit Rutilfülldraht zeichnet sich dadurch aus, dass mit einer Einstellung in allen Positionen geschweißt werden kann. Dies ist besonders praktisch, wenn das Werkstück nicht bewegt werden kann. Rutilfülldraht enthält Stoffe, die zur schnellen Schlackebildung beitragen und den Werkstoffe auch direkt nach dem Schweißen vor atmosphärischen Einflüssen schützen. So lässt sich beispielsweise das Anlaufen von geschweißtem Edelstahl nach dem Schweißen verhindern. Der Schlackeanteil liegt bei etwa 15%, sodass die Ausbringung im Vergleich zu anderen Fülldrahtarten etwas geringer ist. Durch die schnell erkaltende Schlacke ist das Schweißen mit Rutildraht besonders für Steignähte sehr beliebt, denn die Schlacke stützt dort das Schmelzbad. Die Schweißnaht bildet eine feine Schuppung. Der Rutildraht wird deshalb auch besonders für Decknähte verwendet. Die Schlacke lässt sich leicht entfernen.
Zum Schweißen empfehlen wir das Gas Corgon 18.

Basischer Fülldraht

Basischer Fülldraht weist einen Schlackeanteil von 10% auf. Die Tropfenbildung beim Übergang zum Werkstoff ist gröber als bei rutilen Fülldrähten, sodass auch die Spritzerneigung beim Schweißen höher ist. Das Einsatzgebiet basischer Fülldrähte ist aufgrund engerer Einstellungsvorgaben begrenzter. Das Schweißen mit diesem Fülldraht erfordert die größte Übung. Die mechanischen Gütewerte der Schweißstelle sind jedoch durch die Verwendung anderer Schweißdrähte kaum zu übertreffen. Die Schweißnaht weist eine etwas gröbere Schuppung auf als beim Einsatz von Rutilfülldraht.

Metallpulverfülldraht

Metallpulverfülldraht enthält keine schlackebildenden Stoffe, weshalb die schützende Wirkung beim Abkühlen der Schweißnaht entfällt. Während bei Rutil- und basischen Fülldrähten eine leicht schleppende Brennerhaltung zur Vermeidung von Schlackeeinschlüssen in der Naht gewählt werden muss, kann Metallpulverfülldraht auch in stechender Position geschweißt werden. Die Geschwindigkeit des Schweißens ist beim Metallpulverfülldraht unter allen Fülldrähten am größten. Der Metallpulverfülldraht kann nahezu spritzfrei verarbeitet werden und garantiert die Widerzündfähigkeit. Eine aufwendige Nachbearbeitung der Schweißstelle ist bei der Verwendung von Metallpulverfülldraht nicht notwendig.
Bei negativer Polung eignet sich der Metallpulverfülldraht für das Fallnahtschweißen am I-Stoß.

Lagerung von Fülldrähten

Fülldrähte lassen sich originalverpackt bei 10-30°C und maximal 65% relativer Luftfeuchtigkeit in der Regel unbegrenzt lagern. Angebrochene Drahtspulen sollten wieder in PE Folie verpackt werden, wenn sie längere Zeit (ab ca. 3 Tage) nicht verwendet werden. Zeichnet sich Rost auf den Fülldrähten ab, ist der Fülldraht nicht optimal gelagert worden und unbrauchbar.

Sind Fülldrähte feucht geworden, ist unter bestimmten Bedingungen eine Rücktrocknung möglich. Hierzu ist der Fülldraht längere Zeit einer Temperatur von 200-300° C auszusetzen. Manche Fülldrähte sind für die Rücktrocknung nicht geeignet. Nehmen Sie bei Unklarheiten bitte Kontakt mit dem Hersteller auf.

In der Kategorie Fülldrahtschweißgeräte erfahren Sie mehr über die Wahl der richtigen Schweißgerätes. Sollten Sie Fragen haben, halten Sie Einsatzbereich und Materialbezeichnung der Werkstoffe bereit und nehmen Sie mit uns telefonisch oder schriftlich per Mail Kontakt auf. Wir helfen Ihnen gern bei der Auswahl!

 
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